Was Zero Trust im öffentlichen Sektor konkret bedeutet 

Anwendungen und Daten sind heute auf On-Premises- und Cloud-Umgebungen verteilt. Klassische, netzwerkbasierte Sicherheitsmodelle reichen dafür nicht mehr aus. Stattdessen steht die Identität im Mittelpunkt der Sicherheitsarchitektur. Zero Trust basiert auf dem Grundsatz, dass jede Zugriffsanfrage verifiziert und kontinuierlich neu bewertet wird.

In der Praxis bedeutet das für Organisationen im öffentlichen Sektor:

Einheitliche Identitäten für interne und externe Nutzer über physische und digitale Zugänge hinweg 
Eindeutige Geräteidentitäten für IT- und IoT-Systeme 
Richtlinienbasierte Zugriffssteuerung und Multi-Faktor-Authentifizierung 
Geschützter Zugriff auf Anwendungen und Websites 
Verschlüsselung von Daten und Kommunikation
Automatisiertes Monitoring und auditfähige Nachweise 

Was Zero Trust in der Praxis

Gesundheitswesen

Zuverlässige Verwaltung von Mitarbeiter- und Patientenidentitäten sowie sicherer Zugriff auf Medizingeräte und klinische Arbeitsplätze.

Bildung

Klare Identitäten für Schüler, Studierende und Mitarbeitende sowie kontrollierter Zugriff auf gemeinsam genutzte Geräte und Campus-Systeme.

Strafverfolgung 

Eindeutige Identitäten für Einsatzkräfte sowie sicherer Zugriff auf Einsatzleitsysteme und operative Anwendungen.

Kommunen 

Sichere Mitarbeiteridentitäten, beispielsweise über Smartcards, sowie geschützter Zugang zu digitalen Bürgerservices.

Wie Nexus Zero Trust im öffentlichen Sektor unterstützt 

Mit Nexus Smart ID verwalten Organisationen zertifikatsbasierte Identitäten für Nutzer und Geräte auf einer zentralen PKI-Plattform. Das schafft die Grundlage für starke Authentifizierung, durchgängige Verschlüsselung und die zentrale Verwaltung von Identitäten über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg. 

Für den öffentlichen Sektor bedeutet das: klar definierte Onboarding- und Offboarding-Prozesse, automatisiertes Lifecycle-Management sowie Transparenz für Audits und Compliance. 

Mitarbeiteridentitäten

  • eIDAS-konforme Identitäten für Mitarbeiter, Dienstleister und Partner 
  • Visuelle Ausweise mit physischer Zutrittskontrolle 
  • Sicherer Windows-Login mit Multi-Faktor-Authentifizierung 
  • Passwortloser Zugriff auf Anwendungen und Cloud-Dienste per Single Sign-on 
  • Sicherer Remote-Zugriff über VPN 
  • Digitale Signatur von Dokumenten 
  • Signierung und Verschlüsselung von E-Mails 

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Geräteidentitäten 

  • PKI-basierte Identitäten für Domain- und Non-Domain-Geräte 
  • Absicherung von Servern, mobilen Endgeräten und Netzwerkkomponenten 
  • Geräteauthentifizierung auf Basis von Zustandsprüfungen 
  • Verschlüsselte Kommunikation zwischen Geräten, Anwendungen und Netzwerken 
  • Automatisierte Zertifikatsbereitstellung über ACME, SCEP und EST 
  • Zentrales Management des Zertifikatslebenszyklus mit Reporting 

 

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Zero Trust für gemeinsam genutzte Geräte mit NFC-Authentifizierung  

 

Gemeinsam genutzte Geräte müssen kein Sicherheitsrisiko sein.

Mit Nexus können Organisationen eine sichere und skalierbare starke Authentifizierung für Multi-User-Umgebungen umsetzen. Durch die Kombination von NFC-fähigen Smartcards und verifizierten Identitäten lässt sich der Zugriff auf gemeinsam genutzte Geräte zuverlässig absichern, ohne dass private Endgeräte erforderlich sind.

Typische Einsatzszenarien im öffentlichen Sektor:

  • Außendienst sowie Kontroll- und Vollzugsaufgaben

  • Krankenhäuser und Logistikzentren

  • Mobile Bürgerdienste und Servicepunkte

  • Schichtbetrieb in Verkehrsbetrieben und kommunalen Einrichtungen

Zero Trust unterstützt die Umsetzung von NIS2

Die NIS2-Richtlinie verschärft die Anforderungen an Zugriffskontrolle, Nachvollziehbarkeit und Cyber-Resilienz für viele Organisationen im öffentlichen Sektor. Ein zentraler Aspekt ist dabei die sichere Verwaltung von Identitäten und Zugriffsrechten.

Die konsequente Absicherung der Authentifizierung, die Bindung von Zugriffen an verifizierte Identitäten sowie die lückenlose Protokollierung von Aktivitäten tragen wesentlich zur Erfüllung dieser Anforderungen bei.

Für Organisationen, die NIS2-Anforderungen umsetzen, ist Identity-first Security ein wichtiger Baustein ihrer Sicherheitsarchitektur.

Jetzt NIS2-Compliance erreichen

 

 

Standards und Regulierungen mit Bezug zu Zero Trust 

 

  • NIS2-Richtlinie
  • EU Cybersecurity Strategy
  • Cyber Resilience Act
  • DSGVO
  • NIST
  • ISO/IEC 27001
  • PSD3
  • eIDAS-Verordnung

Nexus Smart ID: Vertrauen in europäische öffentliche Einrichtungen stärken

Warum internationale Organisationen auf Nexus vertrauen

Flexible Bereitstellung

Wählen Sie das Betriebsmodell, das zu Ihrer Organisation passt: On-Premises, in der Cloud oder als Hybridmodell.

Einfache Integration

Nahtlose Anbindung an bestehende Systeme wie Active Directory, HR-Systeme, Zutrittskontrollsysteme (PACS) und weitere Unternehmensanwendungen.

Zukunftssicher

Unterstützt unterschiedliche Gerätetypen auf Basis offener Standards und Protokolle und ermöglicht vertrauenswürdige Identitäten über interne und öffentliche PKI-Infrastrukturen hinweg.

 

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Erfahren Sie, wie ein identitätsbasierter Zero-Trust-Ansatz Ihre Organisation unterstützen kann, von sicheren Mitarbeiteridentitäten über gemeinsam genutzte Geräte bis hin zur Umsetzung von NIS2-Anforderungen.

Unsere Spezialisten beraten Sie gerne.